Archiv der Kategorie: Partner Interviews

Interview mit Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen

Am 10. Januar 2011 führte unser Redaktionsteam ein Interview mit Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen, Jurymitglied des Bremer Literaturpreises und Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, die den Hauptpreis alljährlich vergibt. Der Förderpreis des Bremer Literaturpreises wird von der Öffentlichen Versicherung Bremen gestiftet.

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Frau Lison, die erste Frage geht an Sie als Mitglied der Jury, die der Autorin, Andrea Grill, den Förderpreis verliehen hat. Wir würden gerne wissen, was Ihnen diese Arbeit bedeutet?

Arbeit! Natürlich ist die Organisation und Vorbereitung der Verleihung des Bremer Literaturpreises auch Arbeit für mich, genau, wie das Lesen der vorgeschlagenen Bücher. 

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Interview: Über das Kunstwerk der Sprache und wie uns kleine Gespräche die Welt aufschließen

Am 20.9. 2010 hat unser Redaktionsteam im Schulzentrum Walle ein Interview mit Frau Thülig geführt. Sie ist Lehrerin dort und war schon häufig mit ihren Kursen zu Gast bei workshop literatur. Das SZ Walle ist seit diesem Jahr ein fester Kooperationspartner unseres Projekts. (Ein Interview von Fabian, Lisa, Jan und Whitney, aufgeschrieben von Fabian Othmerding)

Interview Thülig

Guten Tag Frau Thülig!
Zunächst möchten wir Sie bitten, uns noch einmal kurz von Ihnen und Ihren Tätigkeiten hier an der Schule zu erzählen.
 
Gerne. Also, ich gehöre hier zu den ältesten Kollegen. Ich bin seit 1973 an der Schule. Damals bin ich ganz bewusst aus Freiburg (dort hatte ich studiert) nach Bremen gegangen, denn Bremen hatte damals die Reform-Universität, insgesamt ein liberales Klima und eine spürbare Aufbruchstimmung. Ich habe dann während der gesamten Zeit in unterschiedlichen Bereichen gearbeitet.
 
 

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Interview mit der Geschäftsführerin vom Bremer Literaturkontor: Angelika Sinn

Nadia de Vries, Fabian Othmerding und Vanessa Guinan-Bank von workshop literatur e.V. führten am 9.2. 2010 in der Villa Ichon ein Interview mit der Geschäftsführerin vom Bremer Literaturkontor Angelika Sinn.

FotoVillaGartenFrau Sinn, könnten Sie zu Anfang kurz erklären, wofür das Bremer Literaturkontor steht?

Das Bremer Literaturkontor ist sowohl Anlauf- als auch Beratungsstelle für Bremer Autorinnen und Autoren sowie alle, die am literarischen Leben Bremens interessiert sind. Wir sind zuständig für die Literatur in Bremen und umzu und haben es uns zur Aufgabe gemacht, Bremer Autorinnen und Autoren zu beraten, zu fördern und demnach auch Projekte für sie zu initiieren und Lesungen zu veranstalten.  Das Bremer Literaturkontor arbeitet also mit der Basis.

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Interview mit Frau Prof. Dr. Amodeo von der Jacobs- University Bremen

 

Von Marika Gonther, Fabian Othmerding, Jan Goebel und

Vanessa Guinan-Bank

 

Immacolata_Amodeo.jpgSie sind ja die Gründerin des Literaturfestivals für grenzüberschreitende Literatur „Globale“ und damit auch Partnerin von Workshop Literatur. Uns würde nun interessieren, wie Sie überhaupt zu dem Thema des Festivals gekommen sind, was der Auslöser für die Gründung war?

Ich muss sagen, dass ich nicht die eigentliche Gründerin von der „Globale“ bin. Die ursprüngliche Idee stammt von Frau Cerna, Radio Bremen. Frau Cerna ist noch immer meine Co-Festivalleiterin. 2007, im allerersten Jahr, war ich so eine Kooperationspartnerin der „Globale“, wie Euer „Workshop Literatur“ es heute ist. Damals war es auch noch kein richtig großes Festival, sondern ein Abend mit drei Autoren, eine Art Pilotveranstaltung. Im zweiten Jahr habe ich die Festivalleitung dann zusammen mit Libuse Cernaübernommen.

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Interview mit der Geschäftsführerin vom Virtuellen Literaturhaus Bremen: Heike Müller

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Hallo Heike, schön, dass du Zeit für uns hast. Wir von »workshop literatur« sind ja heute hier, um ein bisschen mehr über das »Virtuelle Literaturhaus«, dich und deinen Job zu erfahren.

Was kann man sich denn eigentlich unter einem „virtuellen“ Literaturhaus vorstellen, ist es eine Art Internetbibliothek oder ein Treffpunkt für bestimmte Menschen?

Heike Müller gießt uns Wasser ein, bietet uns Kekse an und beantwortet mit einem freundlichen, offenen Lächeln unsere erste Frage.

Ja, so ungefähr. Das »virtuelle Literaturhaus« ist sehr vielschichtig. Es besteht jetzt seit 2005 und wird im Dezember drei Jahre alt. Das Literaturhaus ist ein Informationsportal im Internet. Wir informieren auf unserer Seite www.literaturhaus-bremen.de über verschiedenen Veranstaltungen über Autoren aus Bremen und Umgebung, über verschiedene Festivals, über Bibliotheken, über Literaturpreise, aber auch über das literarische Leben im Allgemeinen.

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Interview mit der Festivalleiterin von „poetry on the road“: Regina Dyck

Jamilah, damals Schülerin am Kippenberg-Gymnasium und Mitarbeiterin bei workshop literatur e.V. interviewte die Festivalleiterin Regina Dyck im Juni 2008.

portrait_ regina_ dyck.jpgDas Poesiefestival poetry on the road gab es in diesem Jahr nun schon zum 9. Mal? Waren Sie von Anfang an dabei?

Ja, ich bin die Mitinitiatorin von poetry on the road und leite das Festival von Beginn an.

Was genau sind Ihre Aufgaben bei „Poetry on the road“?
Meine Aufgaben als Festivalleiterin sind: Auswahl der Autoren (inAbsprache mit Radio Bremen), Einladung, Kommunikation und Korrespondenz mit denAutoren, Konzept und Programmentwicklung, Organisation des Festivals,Sponsoring (sehr aufwendig und arbeitsintensiv), Logistik, Büroleitung,Betreuung der Praktikantinnen, die mich in der letzten Phase des Festivalsunterstützen, Bewerbung des Festivals, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit,Redaktion der Publikationen (Booklet und Programmbuch), Kommunikation nachinnen (Hochschule Bremen) und nach außen, Kontakt zu allen beteiligten Kooperationspartnern, Abrechnung, Auswertung für die Sponsoren und viele mehr.

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Interview mit Erwin Miedtke, stellvertretender Direktor der Stadtbibliothek Bremen

Der stellvertretende Direktor der Stadtbibliothek Bremen und Mitorganisator rund um den Bremer Literaturpreis Erwin Miedtke stellt sich den Fragen der beiden Schülerinnen Ina und Jamilah von workshop literatur e.V.

E-MiedtkeWir haben in unseren Workshops jetzt schon einige Förderpreisträger kennengelernt. Wie wird man eigentlich Förderpreisträger des Bremer Literaturpreises?

Bis zur Entscheidung der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung, wer den Bremer Literaturpreis und den Förderpreis bekommt, dauert es ein gutes Jahr. In diesem einen Jahr lesen 7 Jurymitglieder 30 bis 40 Bücher.

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