Archiv der Kategorie: Lesung

Roman Ehrlich: Lesung

ehrlich roman_lesung_225px2Halb elf am Morgen des 28. Januars 2014.
Der Konferenzraum der ÖVB in der Martinistraße füllt sich stetig. Schüler der Oberstufe von insgesamt drei verschiedenen Schulen erklimmen die Stufen zum 6. Stock und sichern sich die besten Plätze, bevor sie sich hungrig auf das Buffet stürzen. Kurz vor elf betritt auch Roman Ehrlich den Saal, der mittlerweile, die Fensterbänke eingeschlossen, gut besetzt ist.

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Jan Böttcher: Lesung 2

Hier geht es zur Lesung 1

jan boettcher_lesung2Der Abend mit dem Berliner Autor Jan Böttcher im Gemeindehaus der St. Petri Domgemeinde beginnt mit einer freundlichen Einführung von Herrn Pastor Flügger. Dann erzählt der Autor zunächst von seinen Erfahrungen als Schriftsteller und Musiker und seinem vierwöchigen Aufenthalt in Helsinki, zu dem er vom Goetheinstitut im Oktober 2013 als Stadtschreiber eingeladen worden war. Genaueres dazu kann man auf dieser Website unter Finnland-Blog, Autorenportrait bzw. Buchvorstellung nachlesen.

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Andreas Stichmann: Lesung

Lesung Andreas Stichmann OEVB3Herr Müller von der ÖVB leitet den Vormittag mit einer lebhaften
Rede über das Berufsbild des Versicherungsangestellten ein. Er erzählt davon, wie ein
Schaden ermittelt wird und wie eigentlich so ein Alltag bei der ÖVB aussieht.
Danach erläutert Frau Lison, Leiterin der Stadtbibliothek Bremen, was der Bremer
Literaturpreis für ein Preis sei und inwiefern der Bremer Förderpreisträger
auch über die Grenzen Bremens hinaus in der deutschsprachigen Literaturszene bedeutend ist. (Genaueres zum Bremer Literaturpreis vgl. unser Interview mit Frau Lison.)
Nun, nach vielen einleitenden Sätzen und einer Menge Applaus, tritt Andreas
Stichmann, Bremer Förderpreisträger 2013, vor und beginnt sofort zu lesen.

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Olga Grjasnowa: Lesung

grjasnowa lesung IMG 9380 225pxKurz vor acht, die Glastüren des Thalia Buchhauses in der Oberstraße schließen sich. Die Lichter verlöschen und auch die Rolltreppen erstarren in Erwartung.
Im Untergeschoss ist aufgeregtes Stimmengewirr zu hören.
Gut 80 Menschen haben sich versammelt und unterhalten sich angeregt, denn obgleich es einige Komplikationen mit der Ankündigung gab, sind doch alle Plätze belegt. Jung bis Alt sitzen sie auf blauen Plastikstühlen und warten auf die Ankunft einer Frau.

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Jan Böttcher: Lesung

IMG 8550 225pxIMG 8553 225pxIMG 8561 225pxIMG 8530 225pxDer Raum beginnt sich zu füllen, sowohl Schüler als auch Erwachsene nehmen im Wallsaal Platz. Nach einer Begrüßung durch die Stadtbibliothek und Ursel Bäumer von workshop literatur, Hauptveranstalterin und Moderatorin des Abends, stellt Ruby van Leeuwen, Schülerin und Redaktionsmitglied von workshop literatur in einem Porträt den Autor kurz vor. Danach gibt Lea Wulf, ebenfalls Schülerin und Redaktionsmitglied, einen kurzen Einblick in Jan Böttchers vierten Roman „Das Lied vom Tun und Lassen“, aus dem der Autor an diesem Abend lesen wird.

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Joachim Meyerhoff: Lesung

„War das jetzt zu kurz?“

IMG_3988.jpgNachdem sich das Gemurmel der SchülerInnen des Kippenberg Gymnasiums und des Schulzentrums an der Kurt-Schumacher-Allee gelegt hat, begrüßt Frank Müller-Hübner von der Öffentlichen Versicherung Bremen das Publikum. Die ÖVB, in deren Räumen die Veranstaltung stattfindet, stiftet seit Jahren den mit 6000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis.
„Könnt ihr mich hören?“, sind die ersten Worte des bodenständig und sympathisch wirkenden Förderpreisträgers Joachim Meyerhoff, auf den sich jetzt gespannt die Augen der SchülerInnen richten. Er spricht mit rauer deutlicher Stimme, so dass auch alle in den letzten Reihen ihn verstehen können. „Es geht um die Zeit, als ich 17 war“, beginnt Meyerhoff.

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Catalin Dorian Florescu: Lesung

„Dracula ist ein Migrant aus meiner Heimat“

Florescu_Catalin_Dorian_7211_110317.jpgCatalin Dorian Florescus Lesung im Wallsaal am Donnerstag , den 5. November 2011, war sehr lebendig und außergewöhnlich. “ Dracula ist ein Migrant aus meiner Heimat, danach kamen Papa, Mama und ich. Aber fürchtet uns nicht- er kommt nicht aus direkter Abstammung.“ Gleich zu Beginn des Abends lockerte der gebürtige Rumäne humorvoll die Stimmung auf, auch als er Lisa Urlbauer aus unserem Redaktionsteam, die in seine Biografie einführte, fragte, wie sie es geschafft habe, sein gesamtes Leben als Schriftsteller auf ein paar beschriebene Karteikarten zu reduzieren. Weiterlesen

Tom Schulz: Lesung

 

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Im Rahmen des Festivals ,,Poetry On The Road“ las der Berliner Schriftsteller Tom Schulz am 16.06. 2011 im Wallsaal zunächst aus seinem Band ,,Liebe die Stare“ und lud das Publikum auf ironische und unterhaltsame Weise ein , mit ihm in das Provinzielle der Großstadt einzutauchen.

Aus seinem letzten Lyrikband „Kanon vor dem Verschwinden“ (vgl. die Buchbesprechung von Jan) las er unter anderem das durch Matthias Claudius inspirierte „Abendlied“ und „ Vom Zugrundegehen“, düstere, trostlos anmutende Gedichte, die verstören, und eine Fülle von Bildern im Kopf hervorbringen.

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Andrea Grill: Lesung

Das Gesamtbild entsteht am Schluss

Unter dem Motto „Was fehlt-was bleibt“ präsentiert die Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung gemeinsam mit zahlreichen Kooperationspartnern wie dem workshop literatur e.V. die 35. Literarische Woche Bremen, innerhalb der auch der Bremer Literaturpreis 2011 sowie der Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2011 vergeben werden.

IMG_0162.JPGAn diesem recht kalten, dafür aber auch sehr sonnigen Donnerstagvormittag liest die diesjährige Förderpreisträgerin Andrea Grill in den Räumen der ÖVB, welche den Förderpreis finanziert, aus ihrem Roman „Das Schöne und das Notwendige“ vor Schülern und Schülerinnen des Schulzentrums an der Kurt Schumacher Allee sowie des Gymnasiums an der Hamburger Straße. 

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Nino Haratischwili: Lesung

Die Adalbert von Chamisso Förderpreisträgerin 2010, Nino Haratischwili, las zusammen mit der Schauspielerin Nadine Nollau am 28. 10.  aus ihrem Theaterstück „Georgia“ und ihrem neuen Roman „Juja“

Veranstalter: workshop literatur e.V. und Bremen, Stadt der vielen Kulturenin Kooperation mit der „Globale – Festival für grenzüberschreitende Literatur“ und der Stadtbibliothek

Ein Bericht von Nadia de Vries

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Die Veranstaltung von workshop literatur e.V. innerhalb des Literaturfestivals Globale° gehört mittlerweile wohl genauso zum Bremer Herbst dazu, wie der alljährliche Freimarkt. Mit nach Mandeln duftender Luft und einer szenischen Lesung der aus Georgien stammenden Autorin Nino Haratischwili und der Schauspielerin Nadine Nollau (wobei die Beschreibung „ künstlerische Darbietung“ den Tenor des Abends schon besser trifft) sieht man der kalten Jahreszeit doch gleich ganz anders entgegen.

Dem Titel unseres Projekts“Literatur baut Brücken“, machen die beiden Frauen dabei mehr als große Ehre, sie werden an dem Abend zu Brückenbauerinnen jeglicher Art: Sei es zwischen dem Publikum, welches teils aus Schüler und Schülerinnen des Schulzentrums Walle und teils aus Zuschauern und Zuschauerinnen weitaus höheren Alters besteht, oder seien es die thematischen Grenzüberschreitungen innerhalb der Texte, des Theaterstücks Georgia sowie des Romans Juja , aus welchen Haratischwili und Nollau lesen, in denen es scheinbar mit Leichtigkeit gelingt, Themen wie Sexualität, Suizid und das Leben im Krieg zu verbinden.

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