Archiv der Kategorie: Buchvorstellungen zu den Veranstaltungen

Heitz, Marcus: Schattenjäger & Schattenläufer

heitz marcus_schatten Die beiden Bücher „Schattenjäger“ und „Schattenläufer“, geschrieben vom Bestsellerautor Markus Heitz, basieren auf dem Shadowrun-Computerspiel und sind eine grandiose Mischung aus Fantasy, Science Fiction und Krimi. Die insgesamt sechs Bücher, von durchschnittlich 400 Seiten, spielen in unserer Welt im Jahre 2057. Die Hautperson ist ein junger Reporter namens Severin Timur Gospini, besser bekannt als Poolitzer. Weiterlesen

Florescu, Catalin Dorian: Jacob beschließt zu lieben

Catalin Dorian Florescu: Jacob beschließt zu lieben

Verrat, Flucht, Tod, Krankheit und Hunger, all diese Begriffe scheinen das Leben des Jacob Obertin von klein auf zu prägen. Doch Jacob trotzt alldem und schafft es, mit seiner Fähigkeit zu lieben und ein wenig Glück, doch zu der Person zu werden, die er nie in sich gesehen hat.

Jacobs Geschichte beginnt genauso verwirrend und voller Überraschungen, wie sie endet.

Der Ursprung seiner Familie liegt in Lothringen, wo der Familiengründer Caspar, aus dem dreißigjährigen Krieg zurückkehrend, einen Hof und eine Frau mit Gewalt in seinen Besitz nimmt. Ende des 18. Jahrhunderts wird sich dann einer seiner Nachfahren, der vielgerühmte Frederick, wie viele Tausende Anderer aus Lothringen, mit einer Gruppe von Schwaben ins Banat, einem Teil von Rumänien, aufmachen, um sein Glück zu finden und später dort Jacobs Heimatort „Triebswetter“ gründen, an dem der Roman seinen wahren Anfang nimmt.

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Meyerhoff, Joachim: Alle Toten fliegen hoch

meyerhoff alle totenSeit 2007 erzählt der Schauspieler Joachim Meyerhoff auf der Bühne des Wiener Burgtheaters mit großem Publikumserfolg sein Leben. Mittlerweile geht Meyerhoff mit seinem auf sechs Teile gewachsenen Programm sogar auf Tournee. Die ersten beiden Teile, deren Herzstück der USA-Aufenthalt als Austauschschüler Mitte der 1980er-Jahre bildet, hat Meyerhoff nun in seinem Roman „Alle Toten fliegen hoch- Amerika“ aufgeschrieben.

Mit achtzehn ging ich für ein Jahr nach Amerika“, lautet der erste Satz des 2011 bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Debütromans von Joachim Meyerhoff. „Noch heute erzähle ich oft, dass es ein Basketballstipendium war, aber das stimmt nicht. Meine Großeltern haben den Austausch bezahlt.“

Joachim Meyerhoff erzählt in seinem autobiografischen Roman, wie er, der 18jährige Arztsohn aus Schleswig, – der Vater war Chef der Psychiatrie -, davon träumt, Mitte der 1980er Jahre die Provinzstadt Schleswig zu verlassen und als Austauschschüler in die weite Welt nach Amerika zu gehen.

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Schulz, Tom: Kanon vor dem Verschwinden

schulz tom_kanonTom Schulz, „Kanon vor dem Verschwinden“

 
Der Gedichtband des Oberlausitzer Lyrikers Tom Schulz strotzt nur so von unkonventioneller Wortakrobatik und kreativen Sprachspielereien. Es ist eine bilder- und erlebnisreiche Reise durch Zivilisation, Gefühl, Natur und Mensch mit genauso kritisch-skeptischem, wie auch beschönigendem Anklang.

Es ist eine besondere und wilde Form von Poesie, auf dessen Sprache und Form man sich – besonders als mehr oder weniger jugendlicher Literatur-Neueinsteiger – erstmal einlassen muss. Auch wenn nicht jede Zeile sofort zu verstehen ist, seine beeindruckende und sich tief ins Gedächtnis grabende Wirkung, geht dadurch nicht verloren. Nach jedem Gedicht bleibt etwas hängen, ein Bild, oder ein Gefühl, verstörend oder harmonisch, verschwommen oder glasklar.

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Downham, Jenny: Bevor ich sterbe

Jenny Downham: Bevor ich sterbe - BuchtitelLeukämie, Blutkrebs, ein Begriff, den jeder kennt. Jeder weiß so ungefähr, was das bedeutet. Und jetzt stell dir vor, du wachst morgens mit blauen Flecken an der Wirbelsäule auf, mit einer Infektion, und noch einer, und noch einer, oder mit einer ständig blutenden Nase. Stell dir vor, du fährst zum Arzt. Nach mehreren Untersuchungen seine Diagnose: Leukämie. Jetzt ist diese Krankheit nicht mehr ein entfernter Begriff, unfassbar weit weg. Jetzt betrifft er dich, dein Leben. Und der Tod wird dein ständiger Begleiter. Genau das erlebt die 16 jährige Tessa im Buch von Jenny Downham „Bevor ich sterbe“. Nach jahrelanger Behandlung können die Ärzte ihr keine Hoffnung mehr machen. Das war’s. Sie hat noch nicht mal mehr ein Jahr zu leben. Sie wird nie ihr Abi schreiben oder studieren, keine Kinder bekommen und nie heiraten, keine langen Reisen unternehmen.

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Grill, Andrea: Das Schöne und das Notwendige

 Andrea Grill: Das Schöne und das Notwendige – BuchtitelCoffea arabica, liberica, canephora – neben Cola ist Kaffee das beliebteste Getränk der Welt. Daraus muss sich doch Profit schlagen lassen!, denken sich die zwei Freunde Fiat und Finzens.Die mitteleuropäische Kaffeekultur revolutionieren, das ist der Plan. Mithilfe einer asiatischen Schleichkatze und einer Menge Kaffeebohnen wollen die beiden Freunde das ganz große Geld machen.

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Haratischwilli, Nino: Georgia

Nino Haratischwili: Georgia – Buchtitel„Ich habe verlernt, hier zu leben, und dort zu leben habe ich noch nicht gelernt.“
Die 25-jährige Nelly bringt ihre Orientierungslosigkeit zwischen dem verregneten Deutschland und dem im Nachkriegschaos versinkenden Georgien mit dieser verzweifelten Aussage auf den Punkt.
In dem Theaterstück „Georgia“ sucht die Protagonistin, eine in Hamburg lebende georgische Foto-Künstlerin, nach Identität, hat mit der Unzufriedenheit über die lockere und freie Beziehung zu ihrem Geliebten „Radix“ zu kämpfen und macht sich auf  den Weg in ihre Heimat, um ihrer tragischen Familiengeschichte auf den Grund zu gehen. Weiterlesen

Haratischwili, Nino : Juja

Nino Haratischwili: Julia – Buchtitel„Juja“, der Debütroman Nino Haratischwilis, zeigt, dass Literatur auch über Jahrzehnte, und weit über die Welt verbreitet, noch beeinflussen kann. Man muss nur in der Lage sein, sich damit zu identifizieren.
Die Geschichten einzelner, ganz unterschiedlicher Charaktere ziehen sich in kurzen Kapiteln durch den Roman und haben eine Gemeinsamkeit: Die Eiszeit / Buch 1 von Jeanne Saré.
Der Anfang ist wie ein Sprung ins kalte Wasser.. Weiterlesen

Wildenhain,Michael : Russisch Brot

wildenhain miachel russich„Liebe geschah im Schlafzimmer, auf dessen tapezierten Wänden blauweiße Blumen blühten, die vielleicht nirgendwo wuchsen als in Höhlen unter dem Meer.“

Mit diesen Worten beginnt die Reise, auf welche uns der kleine, fast noch naiv wirkende Joachim mitnimmt. Er nimmt uns mit auf eine Reise zurück in die Vergangenheit, geprägt von Kriegserlebnissen, Verlusten und den Entbehrungen eines Lebens im geteilten Deutschland.

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