Rozalie Hirs: Porträt

hirs rozalie 225Am Freitag, den 7. Juni 2013 fand im Wallsaal der Zentralbibliothek ein Workshop mit Rozalie Hirs und OberstufenschülerInnen des Alexander von Humboldt Gymnasiums statt.

„Mein Ziel war es, in den Teilnehmern die jungen Lyriker zu entdecken, sie frei assoziieren und neue eigene Wirklichkeiten öffnen zu lassen“, erklärt die 1965 in Gouda geborene, junge niederländische Lyrikerin Rozalie Hirs über ihre Arbeit mit Schülern.

Die Niederländerin ist höchst vielseitig und neben ihrer Leidenschaft für Lyrik ist sie ebenfalls als Komponistin erfolgreich. Sie studierte nicht nur klassischen Gesang, sondern auch Organische Chemie.

Bereits ein Jahr nach Abschluss ihres Studiums, 1991, gewann sie einen Preis für Lyrik beim Festival de Pythische Spele in Enschede und wurde daraufhin zur Beteiligung an dem literarischen Magazin „De Revisor“ eingeladen. 1994 entschied sie sich als Komponistin und Lyrikerin zu arbeiten und gewann im darauffolgenden Jahr den 1. Preis beim Festival de Pythische Spele in Amsterdam. Sie erhielt Stipendien, darunter ein Stipendium vom Flämischen Literaturfonds.
Einige ihrer Werke visualisiert Hirs mit digitalen Mitteln. Auch ihre musische Leidenschaft lässt sie mit in ihre Arbeiten einfließen. In ihrem Werk „Stammbaum“ verbindet die Lyrikerin Dichtung und Musik mit Elektronik und schafft somit zeitgenössische Kunst, die gerade für jüngere Generationen ansprechend ist und diese an die Lyrik heranführen kann.
Ich bin gespannt darauf, die junge Künstlerin und ihre ungewöhnliche multimediale Lyrik kennen zu lernen.

(Racine van der Sloot)