Andreas Stichmann: Portrait

stichmann andreas_portraet1Andreas Stichmann wurde 1983 in Bonn geboren und kam über das Comiczeichnen zum Schreiben. Er studierte am Leipziger Literaturinstitut und verbrachte längere Zeit in Südafrika und im Iran,Reisen, die sein Schreiben beeinflussten. 2008 erschien sein erster Erzählband „Jackie in Silber“ (Mairisch Verlag), für den er mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Clemens-Brentano-Preis und dem Stipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Außerdem erhielt er den Kranichsteiner Literaturförderpreis und den Hamburger Förderpreis für Literatur 2010. 

Sein erster Roman «Das große Leuchten», der 2012 im Rowohltverlag erschien, wurde für den Bachmannpreis nominiert. 

2013 erhält er dafür den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2013, der seit 2005 von der ÖVB – Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert wird.
Die Jury begründet die Vergabe:
„Andreas Stichmann erhält den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis für seinen Roman „Das große Leuchten“, der in nüchtern knappen Episoden den Ausbruch von Jugendlichen aus ihrer Herkunftswelt und aus ihren Gefühlsverwirrungen nachzeichnet. Ihre Suchbewegung wird gleichermaßen angetrieben von der Lust nach Chaos wie der Sehnsucht nach neuer Ordnung und mündet in eine Ernüchterung, die mit erzählerischer Emphase und sanfter Komik ins Offene weist.“

(Anna Boehme)