Ergebnisse aus dem Workshop mit Raphael Urweider am 01. 06. 2012

Sommer in Weiß

 
Du zischt mir wieder um die Ohren,
ein kalter Wind an meinen Poren.
Alles weiß und schneebedeckt,
wo hast du, Sommer, dich versteckt?
 
Ich kenn‘ dich grün und blau und rot,
und nicht so schrecklich weiß und tot.
Ich brauch dich dringend, schnell zurück,
Alaska reißt mich Stück für Stück.
(Thies)


Schweiß

Arbeitsdurchwachsene Tage

Regen uns an zu einer Frage:
Sollte man arbeiten wenn wir das Zirpen riechen?
Oder sollte man sich auf den Blauen Boden legen
Und zum Grünen Himmel schaun?
 
An die Anna Pflanze
Geht dieses Gedicht nicht.
Es geht auch nicht um die Liebe.
Oder um Farben von Kleidern.
Sondern undenkbar um die heißen Tage
Die uns anregten zu einer Frage.
 
(Luca)

Geheimnisvoll

Glasklar, doch so geheimnisvoll,
umgeben von vielen großen,
sehr großen Bäumen.
Man sieht nur die glänzende
Oberfläche, sie spiegelt die
Umgebung.
Je tiefer man reinschaut,
desto dunkler und
geheimnisvoller.

(Aylin Celik)

Groß

Steht adelig
Ist stark und kräftig
Sein Blick königlich
Sein Blick bändigt mich.
(Gizem Bedir)

Statue

Große Menschen

Befinden sich im Park
Sie bewegen sich nicht
Dienen als Fotoobjekte
Bei Wind, Regen,
Gewitter und Feuer
Stehen sie da
Und versuchen manchmal
Das Feuer mit ihrer Fontäne
Zu löschen.
Sie haben kein Blut
Und sind steinhart.
Bekannten Gesichtern
Ähneln sie.
(Berat A.)

Anleitung des Todes

 
Die rot weiße Schachtel umhüllt den Tod.
In ihr, die braun weißen Stifte des Teufels.
Die Flamme der Hölle setzt den Geist der Verdammten frei.
Die giftige Glut frisst sich unaufhaltsam in Richtung des Sündigen.
Mit jedem Mal bringt sich ein jeder Sünder dem Lebensende ein Stück näher.
Die Unvernunft und Schwäche des Menschen hat erneut gesiegt
und es wird wieder geschehen.
(Markus)



Alles ändert sich- doch meine Stimmung NICHT

 
 
Es welkt alles und der Herbst kommt:
Sie sind wie kleine Perlen, die nach Salz schmecken
und der Wind weht aus den Ecken.
Sie sind nicht mehr grün und fallen prompt.
 
Doch das Rot der Liebe in Form von Blättern
zeigt,dass nun eine neue Zeit anfängt,
statt der üblichen Gewalt kommt jetzt Zärtlichkeit,
der Sommer wird vom Grauen weggedrängt.
 
Statt der üblichen, wilden Abenteuer –
und das im Herzen lodernde Feuer-
sitzen jetzt alle, egal ob groß oder klein, in ihren Häusern
und gehen jedem auf die Nerven durch negatives Äußern.
 
Alle Fernseher und Konsolen werden angemacht-
wohin ist nur die schöne Sommerpracht?
Doch letztes Jahr habe ich auch ohne viel Sonne viel gelacht
und damit anderen die Sonne ins Gesicht gebracht.
 
(J.W.)

 

Das friedliche Schlachtfeld
 
Vierundsechzig Felder
schwarz und weiß.
Immer abwechselnd
keins grenzt ans andere.
Darauf zweiunddreißig Figuren
die Hälfte schwarz
die Hälfte weiß.
Manche schauen gleich aus
manche jedoch anders
Das ganze ein großes Labyrinth
aus Schwarz und Weiß.
Viele führten Krieg auf ihm
doch dieser war stets friedlich.
(Mike Prestin)
 

Wer bin ich
 
Ich bin etwas Besonderes.
Mich gibt es zweimal.
Meine Fähigkeiten beherrscht kein anderer.
Auf dem Schlachtfeld überwinde ich jedes Hindernis.
Doch der Stärkste bin ich nicht.
So frage ich euch:“ Wer bin ich? Wer bin ich?“
(Denis U.)

Schwarz und weiß,

Schwarz und weiß,
anders kennt man es nicht,
reitet das Pferd ganz geschwind.
Mit Geschick überspringt es die Gegner,
während der Läufer
schräg durch die Felder sich ärgert.
Nach einer langer Schlacht,
räumt sich das Schlachtfeld langsam,
und nur ein Sieger
kann aus der Schlacht wandern,
das Ziel ist erreicht,
der König ist platt,
und man kann beruhigt ausatmen
und sagen:
„Schachmatt“.
(Anthony)

Sommergedicht

 
Die Wärme von oben,
lässt Kinder toben.
Alle freuen sich sehr,
das Schwimmbad macht auf, kommt her.
Alle freuen sich über einen Saft,
denn der gibt allen Kraft.
Die Füße im kühlen Wasser,
der Sommer ist ein Krasser
(Mike Prestin)

 
Die Laterne

Einsam steht sie dort im Park am Wegesrand.
Groß, dünn und am Hals gekrümmt.
Nachts bringt sie Licht ins Dunkle
und lüftet verborgene Geheimnisse.
Ohne sie wäre der Winter elendig lang
und im Sommer gäbe keine Abendspaziergänge

(Julia Bley)


Laterne
Aus dem Boden rage ich heraus
an jeder Straße bin ich zu sehen
abends, wenn die Sonne ruht
bringe ich Licht ins Dunkle.

(Giuliu)

 
Taxi

 
Das Auto fährt schnell um die Kurve
besetzt mit Leuten, haben viel Kohle.
Es scheint wie die Sonne und ganz geschwind
Willst rufen, doch kann es nicht halten,
die Leute müssen schnell zum Verwalten
(Hueseyin)

 

Auto
Es ist begehrt, man hat Fahrspaß und
kommt mit hoher Geschwindigkeit von A nach B.
Man sitzt bequem und
ist geschützt in einem Stück Metall
(Larry)

 
Der Sommer

An einem Morgen wache ich auf
und merke, der Sommer ist da.
Die Strahlen kommen durch
das Fenster und das kühle
Zimmer wird wärmer und
wärmer.
Ich stehe auf, mit einem
Lächeln im Gesicht und
mache die Gardinen
auf..vorsichtig.
Ich merke, ich bin noch
müde und gehe ins Bett,
und träume vom
Winter.

(Aylin Celik)

 
Farbenfroh

Farbenfroh und schön ist es im Park.
Es hat eine große Farbenvielfalt
und blüht weiß, rot und lila
Jeder erfreut sich an diesem Anblick.
Meistens stehen mehrere Pflanzen davon nebeneinander
und bilden ein Blütenmeer.
Die Blüten bestehen aus mehreren kleinen Blüten
und funkeln im Sonnenlicht
wie flüssiges Gold in der Sahara
(Tim)

 

Kühle Nacht

Kühle Nacht im Nebelkleid,
keine Sterne weit und breit.
Ein kleiner Junge auf der Wiese
und neben ihm ein großer Riese.
 
Der Mond geht langsam unter
und der Riese schaut zum Jungen herunter.
Der Junge kreischt und schreit
und läuft ohne zu denken, ganz ganz weit.
 
Die Temperaturen erhöhen sich,
denn es ist das Gegenteil von Winter, wer wusste es nicht.
Anscheinend der Riese, denn er atmet schwer,
der Junge immer weiter weg und er schaut nur noch hinterher.
 
Der Junge erleichtert beim Sonnenaufgang,
durch den Sprint ist er sehr schlank.
Die schöne Zeit beginnt nun
und der Junge beginnt damit,
die restliche Zeit zu ruhn.
(Niklas Homfeld)
 

 
In der Nacht

In der Nacht

sie ist sternenklar
weht die kühle Luft
so wunderbar.
Nach diesem Tag
tut es so gut
die Sterne zu sehen
und auch den Mond.
Den nächsten Tag
ersehne ich
hoff‘ er wird nicht kalt
nicht regnerisch.
So wie der Vorige soll er sein
um den dann zu genießen
brauch ich nur
zu sein.
Hoff‘ diese Jahreszeit wird nie vergehen
bis ich dann die Blätter fallen seh
und mich erfreu am braunen Laub.
Doch noch hängen sie am Baum
so grün und satt
und erinnern mich an grünen Salat
Jetzt gehe ich schlafen,
denn es ist ja Nacht
und freue mich schon
auf den nächsten Tag
(David Schmolz)
 

Die Zäune

Mit ihren verschiedenen Mustern
und zackenförmigen Enden
schützen sie
die majestätisch aussehenden Statuen.
In der Gegenwart
sind sie mobil
sie sind meistens weiß rot gestreift
und sind dazu da,
um dich davor zu bewahren,
in ein Loch zu fahren.
(Christian)

Freund und Helfer
24 Stunden am Tag
soll es Leute geben,
die dir stets behilflich sind.
Doch trotz allem
können auch sie
eine schlechte Seite haben
und dir Probleme bereiten.
(Christian)
 

 
Der Baum

Groß und stark
Steht er mitten im Park.
Je nach Jahreszeit
Ist er grün, rot oder nackt.
Er ist stark verzweigt
Und seine Wurzeln halten ihn.
Er ist ein Zuhause für viele Vögel
Und in der Sommerzeit spendet er
Schatten für uns.

(Sabrina)

 
Sommer

Es ist Sommerzeit,
die Koffer sind bereits gepackt.
Wir fliegen mit hoher Geschwindigkeit,
über den Ozean, der friedlich erscheint.
 
Angekommen kippen wir ´n paar Kurze,
stecken die Füße in den Sand,
schwups sind wir im Wunderland.
 
Es ist ´ne kurze Zeit,
doch man kann sie genießen.
Die Leute sind breit und
die einzige Erinnerung die bleibt,
sind die Bilder die wir schießen.
 
(Hatice Catalbas)

 

Sommer
Mit der Sonnenbrille
auf der Nase
auf der frisch erblühten Wiese
ich rase
der Himmel noch so klar
die schönste Zeit im Jahr ist da
(Giuliu)
 

Da brutzeln die Buletten

Da brutzeln die Buletten,

ein Getränk dazu in dem Menü.
Teuer ist der Ami-Laden,
und klein ist die Auswahl an Spielen.
An heißen Tagen gönnt man sich dort ein Eis,
doch so mangelhaft, es schmilzt gleich.
Unfreundlich und genervt die Arbeiter,
schnell wird man bei dem Anblick aggressiv.
Doch eins muss ich sagen:
das Essen stell ich außer Frage.
(Osman Keskin)

 

Sommergedicht

Ein heißer Tag im Juli
Was braucht man an einem so schönen Tag?
Genau, ein erfrischendes Getränk für
den Körper, das ist jetzt das Richtige.
Doch, was tun, wenn man gerade keins zur Hand hat?
Die Wärme ist stärker als du,
was passiert hier?
Her mit dem Drink zur Beruhigung der Nerven.
Plötzlich verschwindet die Wärme, eine starke
Brise fährt dir durch das Gesicht,
Das war’s dann mit
Diesem schönen Sommergedicht!!!!
 
(Julian)
 

 

Shoppen in der Stadt

Shoppen in der Stadt

Im hellen Licht
Jede kühle Luft
Trocknet unseren Schweiß.
Ab in den Schatten
Zum nächsten Wasserbad.
Wo bin ich?
In der schönsten Jahreszeit!
(Berat)

 

Tausend Spaziergänger

 

Tausend Spaziergänger
Gehen durch den Park
Mit leeren Dosen
Mit ausgebrannten Zigaretten
Mit Müll!
Allesamt werden diese
In einen Eimer geworfen
Dieser besteht aus Metall
Ist stabil gebaut
Und vor Wind
Und Regen geschützt
Diese sind an Ecken platziert
Jede Woche erhalten sie
Ein menschliches Bad
Und stehen wieder bereit
Niemand sieht sie
Dennoch
halten sie den Park
Rein.
(Berat)
 

Er steht nur in der Gegend rum

Er steht nur in der Gegend rum,
man weiß nur nicht wieso.
Vieles geht auch gern daneben,
man weiß nur nicht wieso.
 
Gelehrt wird er tagtäglich,
denn der Gestank wird unerträglich.
Nachdem Entleeren ist jeder glücklich
und so ist er auch wieder nützlich.
Die Obdachlosen greifen gerne rein,
denn dies bringt ihnen wichtige Cent ein.
 
(Erik und Jeremy)