Ruby, seit März 2012 in unserem Team

ruby van leewenMeine Worte sind Pfeile.

Sie fliegen schnell und treffen,
verletzen und töten.
 
Meine Worte sind Balsam.
Sie legen sich auf die Wunden der Seele
und heilen sie.
 
Meine Worte sind der Tod.
Meine Worte sind das Leben.
Denn es sind

meine Worte.

Dann beginnen wir mal mit dem Üblichen:

Mein Name ist Ruby, derzeit bin ich 17 und meines Zeichens leidenschaftliche Schreiberin. Und ja, ich entstamme dem Kippenberg-Gymnasium und belege dort die Leistungskurse Deutsch (erstaunlich nicht?) und Biologie. Zuvor besuchte ich die GSM-Brokstraße. Ich muss sagen, es war nicht gerade die beste Erfahrung meines Lebens, aber dennoch eine, die man mal gemacht haben sollte (nichts gegen die Lehrer/innen dort, die waren klasse).

Meine ersten sieben Lebensjahre verbrachte ich in den Niederlanden, bevor ich wieder nach Bremen zog, weshalb ich der Sprache mächtig bin (was man allerdings damit anfangen soll, muss ich noch ergründen, vielleicht sollte ich vorschlagen, an unserer Schule einen Niederländisch-Kurs anzubieten?).

Wie dem auch sei, in meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Freunden (wenn die Unmengen an Hausaufgaben es zulassen), philosophiere über mal tiefgründige, mal belanglose Dinge und spiele Tabu ;). Ich bin eine überzeugte Teetrinkerin und verabscheue jegliche Art von Alkohol (glaubt mir, man kann auch von Cola und Brausepulver lustig drauf kommen;)). Pizza gehört für mich zu einer gesunden Ernährung dazu.

Neben dem Schulsport betreibe ich noch Historisches Fechten, weshalb ich so manches Mal ein wenig ramponiert aussehe (Anmerkung: Versucht niemals ein Stahlschwert mit eurem kleinen Finger zu parieren, das klappt nicht!).

Doch kommen wir nun zum Wesentlichen was diese Biografie betrifft: Das Schreiben.

Warum ich schreibe?

Nun, ich muss sagen, dass Fabians Beschreibung mich beeindruckt hat und ich mich dem anschließe. Schreiben ist Kommunikation, ja. Doch auch mehr. Es ist…befreiend. Man kann all seine Gedanken, Gefühle, Sorgen und Freuden mit dem Schreiben ausdrücken und für andere begreiflich machen in einer Art Bild. Wo Künstler Farben benutzen, gebrauche ich Wörter. Und jedes davon hat für mich seinen eigenen ganz besonderen Klang. Wenn ich schreibe, dann achte ich zumeist nicht wirklich darauf, was ich schreibe. Nicht nur. Viel wichtiger ist für mich WIE man es schreibt. Die Sätze müssen eine Melodie haben, eine Melodie aus Worten, die alle einzigartig sind und doch zusammengehören. Erst wenn der Satz sich in seinem Klang mit den übrigen verbindet, entsteht ein Lied, eine Geschichte. Ich versuche, mit meinen Texten Bilder entstehen zu lassen, welche die Leser in eine andere Welt ziehen. Jedenfalls für den Moment. Man soll meine Worte fühlen. Man soll sie hören, sehen, wahrnehmen. Nicht nur lesen. Wenn eine Geschichte das schafft, es schafft den Leser für wenige Augenblicke alles vergessen zu lassen und völlig in dem Text aufzugehen, dann hat der Schaffer es meiner Meinung nach verdient Autor genannt zu werden. Wörter sind nicht nur Zeichen auf Papier. Sie sind Möglichkeiten. Möglichkeiten, die Welt zu verändern.

 

(Ruby van Leeuwen)