Benjamin Lauterbach: Interview

lauterbachschule123.jpgMacht es Dir nichts aus, dass so viele Menschen von Deinem Privatleben erfahren?

Nein, dass macht nichts. Jeder Schriftsteller erzählt in seinen Büchern aus seinem eigenen Leben. Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist, dass sie ihre Geschichte als andere Personen erzählen.

Man schreibt nämlich immer über Erfahrungen und Erlebnisse.

Hast du ein Lieblingsland?

Auch wenn es sich dumm anhören mag oder einfach nur langweilig: ich würde Italien wählen. Als Kind habe ich dort immer meine Sommerferien verbracht. So bis ich 20 wurde. Leider bin ich dort nicht mehr so oft. Aber ich spreche ein wenig italienisch und denke immer gerne an Italien.

Wenn du dich noch mal entscheiden müsstest, würdest du wieder diesen Weg einschlagen?

So richtig schreibe ich erst seit 5 Jahren. Deswegen kann ich da noch gar nicht soviel zu sagen. Aber es ist toll. Ich lerne viele neue Menschen kennen und habe einen regen Austausch mit anderen. Es ist die beste Entscheidung meines Lebens, und ich würde diesen Weg auf jeden Fall nochmal einschlagen wollen.

Bist du eigentlich mit Sasa Stanisic befreundet?

Wir sind befreundet, ja, darüber hinaus lektorieren wir auch gegenseitig unsere Texte. Wir haben eine Gruppe ins Leben gerufen,´Adler und Söhne`, der Thomas Pletzinger, Katharina Adler, Sasa und ich angehören. Gemeinsam ziehen wir derzeit nach Berlin und wollen dort weiter eng zusammenarbeiten.

Vielen Dank für dieses Gespräch, Benjamin.

 

Dieses Gespräch führten Ina Möller und Jamilah Issifou am 27.9.2007 im Wallsaal der Zentralbibliothek Bremen.

Transkribiert von Ina Möller und Jamilah Issifou