Benjamin Lauterbach: Workshop

Workshop am 28.9.07 mit Benjamin Lauterbach

….Benjamin wollte als erstes von uns wissen, was wir überhaupt unter einem Reisebericht verstehen.

und worauf man hierbei achten muss. Er stellte anschließend ein paar Regeln auf, die man beim Schreiben eines Reiseberichts beachten sollte: Dass man aus einer naiven Grundhaltung heraus schreiben und persönlich bleiben und ein Reisebericht im Präsens stehen sollte. Die wichtigste Regel überhaupt laute dabei : „Showing not telling“. Beim „telling“ ist es für den Leser oft schwer, sich in das Buch hineinzuversetzen. Es wird allgemein etwas behauptet, aber nicht gezeigt, nicht bildlich erzählt. Beim „showing“ ist das ganz anders. Hier wird das Erzählte anhand von Beispielen, subjektiven Eindrücken, Gefühlen und Stimmungen dem Zuhörer/Leser nahe gebracht. Um die Anwendung der Regeln zu üben, haben wir alle unseren eigenen kleinen Reisebericht geschrieben. Es war egal, ob wir dies in Form eines Gedichtes, einer Geschichte oder auch eines Liedes taten. Beim Besprechen und Vergleichen der Beispiele haben wir herausgefunden, dass es wirklich besser ist, im Präsens zu schreiben. Man konnte sich viel besser in die Geschichte hineinversetzen.Die Lesung unserer Geschichten, Anekdoten, Lieder und Gedichte war sehr vielfältig. Einige haben von einer Klassenfahrt, andere von einem Familienausflug oder auch einem Erlebnis aus der Kindheit berichtet.Der Workshop hat sehr viel Spaß gemacht und war total unterhaltsam!

(Jamilah)